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Christoph Böckle

Nov. 28th, 2018

Interview: Wohlstandsplanung mit the prosperity company

Dieser Artikel erschien unter https://selbststaendigkeit.de/news/interviews/wohlstandsplanung-prosperity-company

Interview: Wohlstandsplanung mit the prosperity company

Christoph, was ist Dein wichtigster Tipp für andere Startups?

Mein wichtigster Tipp ist es, immer kundenzentriert zu denken. Rückschläge, Probleme oder Hindernisse wird es immer geben. Das ist bei jeder Gründung so. Den Kopf in den Sand zu stecken, wenn es schwierig wird, ist aus meiner Sicht ein Ausschlusskriterium für Erfolg. Wenn man es mit dieser Eigenschaft trotzdem schafft mit einem Business erfolgreich zu werden, dann muss da schon sehr viel glücklicher Zufall dabei sein.

Aus meiner Erfahrung ist es ebenso unerlässlich, dass dein Produkt eine wirklich Lösung für deine Kunden bietet – egal ob B2B oder B2C. Durch die Digitalisierung werden Leistungen aller Art immer einfacher zu nutzen. Das verändert auch oft das Nutzerverhalten komplett. Beispielsweise ist das Buchen von Hotels heute ohne Online-Portale gar nicht mehr denkbar. Genauso wollen wir mit the prosperity company das Thema Absicherung und Vorsorge angehen. Wir werden die Art und Weise verändern, wie sich Menschen diesem wichtigen Thema ohne Angst nähern und es dann unkompliziert angehen. Dazu braucht man genaue Analysen, was der Bedarf für ein Produkt ist.

Was muss ich mir unter the prosperity company vorstellen?

Mit the prosperity company verfolgen wir seit 2016 das Ziel, den Wohlstand von Bürgern auf einer zentralen Plattform abzusichern. Unser Insurtech-Unternehmen ging aus der Liechtenstein Life Assurance AG hervor, einer unabhängigen Versicherungsgesellschaft mit Sitz in Liechtenstein. Bei der Gründung von the prosperity company haben wir also das gängige Start-up-Modell bewusst auf den Kopf gestellt: Statt zunächst ein Insurtech-Startup zu gründen und dann anschließend von einem der großen Versicherungskonzerne aufgekauft zu werden, haben wir zum Start schon ein lizenziertes Versicherungsunternehmen im Rücken, das über alle Lizenzen für den EWR (Europäischen Wirtschaftsraum) und die Schweiz verfügt.

Wer ist Eure Zielgruppe und wie erreicht Ihr sie?

Wir richten uns vor allem an die ernüchterte Spar- und Lebensversicherungsgeneration – also all diejenigen, die ihre Wohlstandsplanung bisher ignoriert oder vor sich hergeschoben haben. Wir wollen sowohl online, aber auch zusammen mit unseren Partnern, unabhängigen Beratern und Vermittlern, die Hemmschwelle für Verbraucher drastisch senken, sich mit dem Thema Altersvorsorge auseinanderzusetzen. Investition in die Zukunft soll Spaß machen und unkompliziert sein. Mit unserer App bieten wir ab Ende November genau diesen Service.

Wie ist die Idee zu the prosperity company entstanden?

Die Idee ist wie schon gesagt die, dass die Hemmschwelle und sogenannte “Aufschieberitis” der Deutschen beim Thema Absicherung und Vorsorge mit unserem Produkt ein Ende findet. Außerdem ging es uns darum, mehr Flexibilität in den Markt zu bringen und Menschen Sparpläne zu bieten, die ihrer individuellen Situation und Lebensphase entsprechen.

Wir haben viel Zeit in die Produktentwicklung investiert und stehen jetzt kurz vor dem Start unserer digitalen App, mit der jeder seine Altersvorsorge und Vermögensverwaltung inklusive Sparpläne und Konto- bzw. Haushaltsanalysen bequem und transparent allzeit zur Verfügung hat. Das bedeutet auch, dass der Kunde ganz flexibel entscheiden kann, wann er wie viel Geld ein- oder auszahlen möchte oder ob er doch lieber pausieren oder zusätzliche Anlagen tätigen möchte.

Wie sieht aktuell Deine Arbeitswoche aus?

Meine Arbeitswoche besteht aus dem Treffen von Investoren, der Absprache mit meinem Team in der Produktentwicklung und dem Marketing. Das macht viele Meetings notwendig, die im besten Fall persönlich, aber auch über Videokonferenzen oder per Telefonat vonstattengehen. Prinzipiell finde ich es aber wichtig, Meetings oder Calls so kurz und effektiv wie möglich zu halten, damit noch Zeit zum Arbeiten bleibt. Zur internen Kommunikation nutzen wir auch sehr viel Slack, um die Flut an Emails einzudämmen und schnell Absprachen zu treffen.

Wo soll the prosperity companyin 5 Jahren stehen?

Wir wollen mit the prosperity company zur zentralen Plattform für die Wohlstandsplanung werden. Nach dem Start unseres digitalen Produkts planen wir sehr bald die Marke von 100.000 Kunden zu knacken. Wir setzen dabei neben Marketing- und PR-Maßnahmen auch auf einen aktiven Austausch mit unserer Community, denn unsere Kunden und Partner liegen uns sehr am Herzen. Wir werden in naher Zukunft weitere Produkte und Services im Bereich Banking, Haushalts- und Kontoanalyse, Spar- und Festgeld, sowie auch exklusive Special Deals anbieten. Wo wir dann in fünf Jahren sind? Das Ziel ist es, eine zentrale Größe der digitalen Versicherungsbranche zu sein und vor allem viele glückliche und gut abgesicherte Kunden zu haben.